Diskussion mit Augusto Fontan Moura, Palästina-Aktivist
Am 25. Oktober wählte Brasilien Lula da Silva erneut zum Präsidenten und verwehrte Flávio Bolsonaro damit den Einzug ins Präsidentenamt. Lula hatte nach seiner schwachen Regierungszeit in der ersten Wahlrunde eine schwere Niederlage erlitten, doch eine beispiellose unabhängige Mobilisierung auf der Straße und eine wirkungsvolle Online-Kampagne verhinderten, dass Bolsonaro die Präsidentschaft errang. Die Mobilisierung auf der Straße war wirklich unabhängig, ging von Studierenden aus und erfolgte ohne zentrale Koordination. Dies führte zu einem historischen Sieg in der Stichwahl und versetzte dem Vormarsch des Bolsonarismus in Brasilien einen schweren Schlag. Doch dieser Sieg reicht über Brasilien hinaus, da er den Vormarsch von Trumps politischem Einfluss in der gesamten Region verlangsamt und die vollständige Übernahme Südamerikas durch die USA und den Zionismus vereitelt. Er birgt auch mögliche Lehren für Europa, von denen einige bereits in die Praxis umgesetzt werden.
––––––––––––––––
Eine Veranstaltung von AIK