Podiumsgespräch mit
Prof. Dr. Johannes Varwick, Internationale Beziehungen und europäische Politik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland, und
Prof. i.R. Dr. Werner Wintersteiner, Centre for Peace Research and Peace Education, Universität Klagenfurt, Österreich,
moderiert von
Josef Mühlbauer, MA, Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Universität Graz, Österreich
Johannes Varwick hat eben ein Buch unter dem Titel “Stark für den Frieden” veröffentlicht (link). Darin kritisiert er den Alarmismus, der die gegenwärtige Aufrüstung begleitet, der aber durch keine Bedrohungsanalysen legitimiert werden könne. Als Alternative entwickelt er das Konzept einer rationalen Sicherheitspolitik in Deutschland: “An deren erster Stelle muss eine Politik des Interessenausgleichs, der diplomatischen Tugenden, der Verlässlichkeit und der Rüstungskontrolle stehen”.
Werner Wintersteiner hat nicht nur die Leitlinie für eine “Friedensrepublik Österreich im Heimatland Erde” entworfen (link) – der Begriff “Heimatland Erde” geht auf den französischen Philosophen und Soziologen Edgar Morin zurück – und den Thirring-Plan “Mehr Sicherheit ohne Waffen” aus dem Kalten Krieg für das neutrale Österreich wieder ins Spiel gebracht (link). Er schreibt auch über eine “Letzte Chance für Europa?”, in der sich das Schicksal der EU wie der Weltgemeinschaft entscheiden könnte (link).
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.
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In Zusammenarbeit mit FriedensAttac, Attac Österreich